ERASMUS-Praktikumsbericht: Neubau des Technikums 2 an der Johannes-Kepler-Universität in Linz

Ein ERASMUS-Praktikumsbericht von Madeleine Gömmel

Mittwoch, 04.03.2026

Praktikumsbericht von Madeleine Gömmel in einem Architekturbüro in Wien

Im Rahmen unseres Unterrichtsfaches „Projektarbeit“ absolvieren wir Schüler und Schülerinnen der BT2 ein zweiwöchiges Praktikum in einem Unternehmen der Baubranche. Während dieser Praxisphase sollen wir aktiv an einem Projekt im Betrieb mitarbeiten und uns ein bautechnisches Thema, das mit dem Projekt in Zusammenhang steht, ausarbeiten. Unsere Aufgabe ist es, die dabei gewonnenen Erfahrungen und fachlichen Kenntnisse zu dokumentieren und im Anschluss vor unseren Mitschülern und Lehrkräften zu präsentieren.

Dank des Förderprogramms „Erasmus+“ hatte ich die besondere Gelegenheit, mein Praktikum im EU-Ausland zu absolvieren. Ich habe diese Chance genutzt, um meine Komfortzone zu verlassen und über den sprichwörtlichen Tellerrand zu blicken.

ERASMUS in Wien

Tätigkeiten während des Praktikums

ERASMUS: Baustelle Wien1

Für mein Praktikum habe ich mich bei einem Architekturbüro in Wien beworben – der querkraft architekten zt gmbh.

Das Büro befindet sich im Herzen Wiens, in einem besonderen Gebäude: dem ehemaligen Wiener Börsengebäude. Dort durfte ich zwei Wochen lang Teil eines kreativen und professionellen Teams sein, das sich mit innovativer, nachhaltiger und nutzerorientierter Architektur beschäftigt.

Während meines zweiwöchigen Praktikums bei querkraft architekten zt gmbh durfte ich spannende Einblicke in das Projekt „Neubau des Technikums 2 an der Johannes-Kepler-Universität in Linz“ gewinnen. Das Team hat mich von Anfang an freundlich aufgenommen und mir ermöglicht, aktiv mitzuarbeiten.

ERASMUS: Baustelle Wien2

In der Zeit des Praktikums habe ich mich mit dem Thema der „mantelverpressten duktilen Rammpfahlgründung“ beschäftigt. Diese spezielle Art der Gründung gehört zu den Tiefgründungen – genauer noch zu den Verdrängungspfählen.

In meiner Ausbildung zur Bauzeichnerin (Fachrichtung Architektur – Hochbau) habe ich mit dem Thema der Tiefgründungen bislang wenig zu tun gehabt. Daher war die Thematik vor dem Praktikum für mich neu und zugleich auch sehr interessant.

Außerdem habe ich auch einige Einblick in die Planung des Neuen Gebäudes für die JKU in Linz erhalten und durfte an spannenden Planungsbesprechungen, sowie Baustellenbesprechungen vor Ort auf der Baustelle in Linz teilnehmen.

Besuch des Stephansdoms

ERASMUS: Stephansdom in Wien

Während meines Praktikums in Wien hatte ich nicht nur die Möglichkeit, berufliche Erfahrungen in einem Architekturbüro zu sammeln, sondern auch die Stadt selbst ein wenig kennenzulernen. Besonders beeindruckt hat mich der Stephansdom, eines der bekanntesten Wahrzeichen Wiens.

Der Stephansdom, auch liebevoll „Steffl“ genannt, steht im Herzen der Stadt und prägt das historische Stadtbild mit seinem 136 Meter hohen Südturm. Die gotische Kathedrale wurde ab dem 12. Jahrhundert erbaut und ist ein bedeutendes Beispiel mittelalterlicher Baukunst. Besonders auffällig ist das farbenfrohe Ziegeldach mit dem Doppeladler, dem Symbol der Habsburgermonarchie.

Ich konnte den Dom sowohl von außen als auch von innen besichtigen. Die beeindruckende Architektur, die detaillierten Steinmetzarbeiten und die Atmosphäre im Inneren des Doms haben mich sehr fasziniert. Als angehende Bautechnikerin war es spannend zu sehen, wie präzise und dauerhaft bereits vor Jahrhunderten gebaut wurde – ohne moderne Maschinen.

Besuch der Hofburg

Architektonisch vereint die Hofburg verschiedenste Baustile – vom Mittelalter bis zum Historismus. Besonders beeindruckt haben mich die gewaltigen Kuppeln, die monumentalen Fassaden und die fein ausgearbeiteten Stuck- und Deckendetails in den Innenräumen.

Am Wochenende vom 06. – 07. September fand auch das jährliche „Ernte-Dank-Festival“ am Vorplatz der Hofburg statt. Da ich bereits am Freitag den 05. September für mein Praktikum nach Wien angereist bin, konnte ich das Fest besuchen.

Ziel war es, das Bewusstsein dafür zu stärken, woher Lebensmittel kommen und wie aufwändig ihre Herstellung ist und wieso regionale Produktion wichtig ist – auch in Hinblick auf Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz. Außerdem wurde auch durch Trachten, Volkstanz und traditionelle Blasmusik Kultur du Tradition, sowie Innovation in der Landwirtschaft gezeigt.

ERASMUS: Hofburg Aussen
man wearing eyeglasses and blue shirt inside coffee shop

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