Besuch am Technologie Campus Parsberg-Lupburg

Besuch am Technologie Campus Parsberg-Lupburg

Mittwoch, 29. Oktober 2025

Besuch beim Technologiecampus Parsberg-Lupburg

Stärkung von Ausbildung und Praxisbezug

Am 29. Oktober besuchte eine Delegation der Technikerschulen des Beruflichen Schulzentrums Neumarkt den Technologie Campus Parsberg-Lupburg. Für uns als Technikerschule stand dabei ein zukunftsorientierter Austausch im Mittelpunkt: Wie können wir unsere Ausbildung weiter stärken, praxisnäher gestalten und unseren Schülerinnen und Schülern neue Perspektiven eröffnen?

Im Gespräch mit den Verantwortlichen des Technologie Campus zeigte sich schnell, dass viele gemeinsame Interessen bestehen. Besonders im Bereich praxisorientierter sehen wir großes Potenzial. Künftig sollen Technikerarbeiten direkt am Campus stattfinden können – in direkter Anbindung an modernste Technologiefelder und anwendungsorientierte Forschung.

Für unsere Schülerinnen und Schüler bedeutet dies eine wertvolle Chance, theoretisches Wissen unmittelbar in reale Projekte zu übertragen und gleichzeitig Kontakte zu regionalen Unternehmen und Forschungseinrichtungen aufzubauen.

Schulleiter Wolfgang Pröbster brachte es auf den Punkt:

“Der Austausch mit dem Technologie Campus Parsberg-Lupburg eröffnet unseren Technikerschulen völlig neue Kooperationswege. Wir freuen uns darauf, diese gemeinsam weiterzuentwickeln.“

Dank und Ausblick in eine innovative Zukunft

Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten – darunter Landrat Willibald Gailler, dem Landratsamt Neumarkt, den Vertreterinnen und Vertretern des Technologie Campus sowie der Stadt Parsberg – für die konstruktiven Gespräche und die Offenheit für gemeinsame Projekte.

Für die Technikerschulen Neumarkt markiert dieser Besuch einen wichtigen Wegweiser. Die zukünftige Zusammenarbeit mit dem Technologie Campus verspricht neue Impulse für eine moderne, praxisnahe Ausbildung und stärkt zugleich die regionale Fachkräfteentwicklung. Wir freuen uns darauf, diese Kooperation aktiv mitzugestalten.

ERASMUS-Praktikumsbericht: Konstruktionsprojekte und Kultur in Taiwan

Mittwoch, 01. Oktober 2025

ERASMUS-Auslandspraktikum in Taiwan von Bastian Eberhard

Im Rahmen des Erasmus+ Förderprogramms und in Zusammenarbeit mit der Technikerschule Neumarkt erhielt ich die Möglichkeit, ein zweiwöchiges Auslandspraktikum in Taichung, Taiwan zu absolvieren. Ziel des Aufenthalts war es, in einem internationalen Umfeld praktische Erfahrungen zu sammeln, ein technisches Projekt aktiv mitzugestalten und zugleich interkulturelle Kompetenzen zu erweitern.

Das Projekt war thematisch eng mit dem regional stark verankerten Radsport verbunden. Über die Firma Messingschlager GmbH & Co. KG aus Baunach, einem der größten Importeure und Distributoren von Fahrradteilen in Europa, ergab sich die Kooperation mit dem taiwanischen Partnerunternehmen Marx-Tech TW Ltd.. Während Messingschlager in Deutschland als Vertriebs- und Innovationspartner agiert, übernimmt Marx-Tech die Entwicklung, Konstruktion und Qualitätskontrolle von Fahrradkomponenten direkt vor Ort in Asien.

Firma Messingschlager
Marx-Tech TW Ltd.

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Abbildung 3: Arbeitsplatz im Büro
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Abbildung 1: Firmenlogo
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Abbildung 2: Ausblick auf Taichung aus dem Büro
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Abbildung 4: Fertiges Pedaldesign

Projektarbeit und Tätigkeiten

Das Projekt drehte sich um die Entwicklung eines neuen Mountainbike-Pedals. In den ersten Tagen nahm ich an Team-Meetings und Werksbesuchen teil, unter anderem bei Chang-Yong einer CNC-Fertigung und bei einem Achshersteller FPG. Dort erhielt ich spannende Einblicke in verschiedene Fertigungsverfahren wie Extrusion, Druckguss und Schmieden und lernte die Eigenschaften unterschiedlicher Aluminiumlegierungen kennen.

Im weiteren Verlauf arbeitete ich mit CAD-Programmen an der Konstruktion des Pedals und bereitete den 3D-Druck für die Prototypen vor. Diese wurden mehrfach erstellt, geprüft und verbessert, unter anderem durch Anpassung der Maße und Verstärkung bestimmter Bauteile. Parallel dazu unterstützte ich die Projektorganisation, indem ich die Smartsheet-Timeline überarbeitete. Zum Abschluss fertigte ich 2D-Bauteilzeichnungen mit Toleranzen an, die an eine CNC-Firma weitergegeben wurden.

Kulturelle Eindrücke

Neben der fachlichen Arbeit bot mir das Praktikum die Möglichkeit, die Kultur und das Leben in Taiwan intensiv kennenzulernen. Besonders eindrucksvoll waren die Wochenendausflüge mit dem Fahrrad. Ich konnte sowohl durch die Berge als auch entlang der Küste fahren und dabei die landschaftliche Vielfalt Taiwans erleben. Daneben besuchte ich regelmäßig die lebhaften Nachtmärkte. Die große Auswahl an Street Food – von traditionellen Gerichten bis zu modernen Snacks – gab mir einen authentischen Eindruck von der taiwanischen Esskultur.
Auch das Arbeitsumfeld half mir, meine Englischkenntnisse deutlich zu verbessern. Da im Betrieb viel auf Englisch kommuniziert wurde, stellte dies anfangs eine kleine Herausforderung dar. Durch die tägliche Zusammenarbeit im Team, gemeinsame Besprechungen und auch die privaten Gespräche mit Kollegen konnte ich mein Sprachverständnis aber schnell vertiefen und mich sicherer ausdrücken.

Fazit

Insgesamt war die Projektarbeit in Taiwan für mich eine sehr wertvolle und prägende Erfahrung. Ich konnte meine Kenntnisse im CAD-Design und Prototyping erweitern, mein technisches Verständnis vertiefen und gleichzeitig meine Englischkenntnisse verbessern. Darüber hinaus habe ich durch meinen Aufenthalt meinen persönlichen Horizont erweitert und unvergessliche Eindrücke von Land und Leuten mitgenommen.

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Abbildung 5: Fengchia Night Market
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Abbildung 6: Gaomei Wetlands
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Abbildung 7: Dakeng Hiking Trail No.3

ERASMUS-Praktikumsbericht: Bauprojekte und Naturerlebnisse im Kleinwalsertal

Mittwoch, 01. Oktober 2025

ERASMUS-Auslandspraktikum in Österreich von Johanna Baumann

Vorstellung der Praktikumsumgebung

Ich habe mein Praktikum in Österreich absolviert, das aus insgesamt neun Bundesländern besteht. Meine Praktikumswochen verbrachte ich im westlichsten Teil des Landes, im zweitkleinsten Bundesland: Vorarlberg. Vorarlberg grenzt an Deutschland, die Schweiz und Liechtenstein und ist bekannt für seine alpine Landschaft, seine hohe Lebensqualität sowie seine traditionsbewusste und zugleich moderne Baukultur.


Mein Praktikumsbetrieb hatte seinen Sitz in Mittelberg, einer Gemeinde im Kleinwalsertal. Dieses Tal stellt eine geografische Besonderheit dar: Es gehört zwar zu Österreich, ist jedoch aufgrund der Lage ausschließlich über Deutschland (genauer: über Oberstdorf in Bayern) auf dem Verkehrsweg erreichbar. Dadurch bestehen enge wirtschaftliche und infrastrukturelle Verbindungen zwischen dem Tal und dem benachbarten Allgäu.
Das Unternehmen, bei dem ich mein Praktikum absolvieren durfte, betreut ausschließlich Bauprojekte im Kleinwalsertal. Durch diese klare regionale Ausrichtung hatte ich die Möglichkeit, zahlreiche verschiedene Bauvorhaben direkt im Tal kennenzulernen.


Der Betrieb beschäftigt aktuell fünf Mitarbeitende, darunter zwei Bauzeichnerinnen, einen Energieberater, eine Bürokauffrau sowie den Geschäftsführer, der gleichzeitig als Bauleiter fungiert. Gearbeitet wird hauptsächlich mit dem österreichischen CAD-Programm ABiS, vorwiegend in 2D. Das Leistungsspektrum des Büros umfasst die Erstellung von Bauanträgen, Energieberatungen, die Bauleitung vor Ort sowie Bauträgertätigkeiten. So erhielt ich im Laufe meines Praktikums Einblicke in alle Planungs- und Ausführungsphasen eines Bauprojekts – von der ersten Idee bis zur Umsetzung auf der Baustelle

Erasmus - JB1
Erasmus - JB2

Praktikumstätigkeiten

Während meines Praktikums konnte ich zahlreiche Baustellen begleiten und dabei wertvolle Einblicke in die Abläufe auf dem Bau sowie in die Aufgaben der Bauleitung gewinnen. Besonders spannend war die Renovierung einer Wohnung, bei der ich die Verlegung von Vinylboden, die Montage von Heizkörpern und Sanitäranlagen sowie Elektroinstallationen miterleben durfte.


Bei einer weiteren, fast abgeschlossenen Sanierung eines Zweifamilienhauses wurde die Hofeinfahrt asphaltiert. Mir wurde erklärt, dass Asphalt in der Region häufig bevorzugt wird, da er bei Schneefall leichter zu räumen ist und sich besser für steile Zufahrten eignet. Auch die Fassadengestaltung war interessant: Im Erdgeschoss kam Kunststein mit Bruchsteinoptik zum Einsatz, im Obergeschoss eine rustikale Holzverkleidung mit einer vorgesetzten Schalung.


Auf einer weiteren Baustelle wurde das Dachgeschoss eines bestehenden Gebäudes umgebaut. Ich konnte den Rückbau der Innen- und Außenwände begleiten, bei dem alte Verkleidungen entfernt und verschiedene Materialien wie Ziegel- und Bimssteine freigelegt wurden. Parallel dazu durfte ich im Büro die Mengen für Maler-, Boden- und Estricharbeiten ermitteln und bei der Erstellung der Ausschreibungstexte mitwirken.


Auch bei der Sanierung eines denkmalgeschützten Altbaus war ich dabei. Dort entstehen eine Gaststätte, Verkaufsräume und eine Wohnung. Besonders die Umsetzung traditioneller Elemente unter Berücksichtigung moderner Bauvorschriften war hier eine Herausforderung.
Zusätzlich nahm ich an Planungsgesprächen für zukünftige Projekte teil, etwa für den Umbau eines Gasthofs in Ferienwohnungen oder den Neubau eines Ärztehauses.

Landschaftliche und kulturelle Einblicke ins Kleinwalsertal

In meiner Freizeit habe ich das alpin geprägte Kleinwalsertal bei zahlreichen Wanderungen erkundet. Besonders beeindruckt hat mich eine Tour ins idyllische Gemsteltal. Am Ende des Tals öffnet sich der Blick auf einen beeindruckenden Wasserfall, den man zwar nur aus der Ferne sieht, der aber dennoch ein echtes Highlight darstellt. Auf einer Alm genoss ich anschließend eine typische österreichische Hüttenbrotzeit mit selbstgemachtem Käse – ein echtes Geschmackserlebnis. Ein besonderes Highlight war der Moment, als der Wirt ein Fernrohr aufstellte und ich zum ersten Mal in meinem Leben Steinböcke beobachten konnte.


Ein weiteres unvergessliches Erlebnis war die Wanderung auf das Walmedingerhorn, das 1.990 Metern hoch ist. Der Aufstieg wurde mit einem atemberaubenden Panoramablick über das Kleinwalsertal und die umliegenden Gipfel belohnt, dabei konnte ich sogar einen Blick auf die Zugspitze werfen. Für den Rückweg nutzte ich die Seilbahn – ein praktisches Angebot, denn im Sommer können Übernachtungsgäste Busse und Bergbahnen im Tal kostenlos nutzen.


An meinem letzten Praktikumstag erlebte ich noch ein echtes Stück regionaler Tradition: den Viehscheid im Kleinwalsertal. Schon am frühen Morgen hörten wir im Büro das Bimmeln der Kuhglocken. Gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen stellten wir uns vor das Büro und beobachteten, wie die festlich geschmückten Kühe und ihre stolzen Hirten durchs Dorf zogen. Am Nachmittag wurde dieses Ereignis in Riezlern mit einer kleinen Feier, Live-Musik und regionalen Marktständen gebührend gefeiert.

Erasmus - JB3

Fazit

Insgesamt war das Praktikum für mich sehr lehrreich. Ich konnte nicht nur meine bautechnischen Kenntnisse vertiefen, sondern auch einen umfassenden Einblick in die Praxis der Bauplanung und -leitung gewinnen und das Land Österreich, seine Landschaft und dessen Kultur besser kennenlernen.

Meilenstein an der Technikerschule Neumarkt – Fachrichtung Künstliche Intelligenz gestartet

Neumarkt, 15.09.2025

Vorstellung der Klasse KI1

Bild 1: Die Klasse KI1 zum Schuljahr 2025/26 mit den Lehrkräften Herr Meier (1. v. links) und Klassenleiter Herr Weber (1. v. rechts).

Seit September 2025 läuft an der Technikerschule Neumarkt erstmals die neue Fachrichtung Künstliche Intelligenz. Acht Schülerinnen und Schüler bilden den ersten Jahrgang und setzen damit ein Zeichen für den Ausbau zukunftsorientierter Technikbildung in der Region.

Modern ausgestatteter Fachraum

Für den neuen Ausbildungsschwerpunkt wurde ein eigener Unterrichtsraum mit aktueller IT-Ausstattung eingerichtet. Ein besonderes Highlight ist der Unitree Go2 EDU, ein vierbeiniger Roboter, der für Übungen in Robotik, Sensorik und autonomen Systemen eingesetzt wird und praxisnahes Lernen ermöglicht.

Inhalte der Ausbildung

  • Grundlagen der Künstlichen Intelligenz
    Machine Learning, neuronale Netze, Datenverarbeitung und praktische Anwendungen.
  • IT und Digitalisierung
    IT-Infrastrukturen, Netzwerksysteme und Cloud-Umgebungen als Grundlage moderner KI-Systeme.
  • Betriebswirtschaftliche Abläufe
    Verständnis von Unternehmensprozessen, Organisation und wirtschaftlichen Entscheidungswegen.

Künstliche Intelligenz spielt schon heute eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, Prozesse effizienter zu gestalten, Entscheidungen datenbasiert zu treffen und neue Lösungen zu entwickeln. Ihre Bedeutung wird weiter wachsen – in Industrie, Verwaltung und vielen weiteren Bereichen.

Expertise aus der Industrie

Die Technikerschule Neumarkt freut sich, externe Lehrkräfte von Siemens, Schaeffler und Dehn SE gewonnen zu haben. Sie bringen aktuelle Praxiserfahrung direkt in den Unterricht ein und stärken so die Verbindung zwischen Ausbildung und Industrie.

Das Lehrerteam der Fachrichtung Künstliche Intelligenz wird sich in einem separaten Beitrag noch einmal im Detail vorstellen.

Unterstützung durch den Landkreis

Die Technikerschule Neumarkt profitiert von einer starken regionalen Unterstützung. Sowohl der Landkreis als auch der Finanzminister engagieren sich für den nachhaltigen Ausbau zukunftsfähiger Bildung. Diese Rückendeckung ist keine Selbstverständlichkeit und bildet eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung im Bereich Künstliche Intelligenz. Dabei handelt es sich nicht nur um eine politische Entscheidung, sondern auch um die Frage, wie Gesellschaft und Bildungspersonal neue Programme in Aus- und Fortbildung annehmen und umsetzen.

Die Technikerschule bei den KI-Vernetzungstagen in Nördlingen

Nördlingen, 21.07.2025

KI-Vernetzungstage 2025 in Nördlingen

Einladung für KI Vernetzungstreffen

Am 21. und 22. Juli 2025 fand das erste bayernweite Vernetzungstreffen der beruflichen Schulen mit der neuen Fachrichtung „Künstliche Intelligenz“ am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum in Nördlingen statt. Ziel der Veranstaltung war es, Lehrkräften eine Plattform zum Austausch, zur Fortbildung und zur gemeinsamen Weiterentwicklung des KI-Unterrichts zu bieten. Auch die Staatliche Technikerschule Neumarkt war als eine von vier bayerischen Modellschulen aktiv vertreten.

Die Fachrichtung „Angewandte Künstliche Intelligenz“ wird ab dem Schuljahr 2025/26 an der Technikerschule Neumarkt erstmals angeboten. Als Vorreiter in diesem zukunftsweisenden Bildungsbereich nutzte das Team die Gelegenheit, sich mit anderen Fachschulen zu vernetzen, aktuelle Entwicklungen zu diskutieren und eigene Unterrichtskonzepte einzubringen.

 

Neumarkt bringt Know-How in die bayernweite Initiative ein

Ein besonderer Beitrag kam von den Lehrkräften Dominik Weber und Christian Meier, die als Referenten einen Workshop zum Thema „Tello-Drohnen im KI-Unterricht“ leiteten. Der Workshop gab praxisnahe Einblicke in den Einsatz von Mini-Drohnen im Unterricht und kombinierte Themen aus den Bereichen Robotik, Bildverarbeitung und maschinelles Lernen. Dabei wurden unter anderem Methoden zur autonomen Flugsteuerung, Bilddatenerfassung und der Einsatz neuronaler Netze mit Python vorgestellt.

Das zweitägige Programm des Vernetzungstreffens bot darüber hinaus eine breite Auswahl an Workshops – von der visuellen KI-Entwicklung mit Orange über Machine Learning mit Keras und TensorFlow bis hin zu Unterrichtsideen mit Einplatinencomputern wie dem Jetbot oder ESP32-CAM. Neben fachlichen Impulsen stand der persönliche Austausch im Fokus, etwa bei den offenen Diskussionsrunden oder dem gemeinsamen Abendessen im Nördlinger Biergarten.

Für die Technikerschule Neumarkt markierte die Teilnahme am Vernetzungstreffen einen gelungenen Auftakt für den Aufbau der neuen Fachrichtung. Die gewonnenen Impulse fließen direkt in die Unterrichtsplanung für das kommende Schuljahr ein – mit dem Ziel, Künstliche Intelligenz greifbar, praxisnah und motivierend im Technikunterricht zu verankern.

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Die Technikerschule bei der Challenge Roth

Roth, 07.07.2025

Starke Teamleistung bei der Challenge Roth

Zieleinlauf Roth Challenge

Bild 1: Zieleinlauf in der Datev-Arena bei der Roth Challenge 2025

Ein sportliches Highlight für die Technikerschule Neumarkt: Am 7. Juli 2025 trat ein Staffelteam der Schule bei der renommierten DATEV Challenge Roth an – einem der bekanntesten Triathlon-Wettbewerbe weltweit.

In der Staffelwertung meisterten die drei Teilnehmer gemeinsam die klassische Langdistanz von 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen – und das in einer beeindruckenden Gesamtzeit von 09:56:38 Stunden.

Mit dieser Leistung bewies das Trio nicht nur sportliche Ausdauer, sondern auch echten Teamgeist. Die Technikerschule Neumarkt gratuliert herzlich zur erfolgreichen Teilnahme an der Challenge Roth und bedankt sich für das starke Engagement der drei Athleten!

Die Teammitglieder im Überblick:

  • Christian Schlierf übernahm die Schwimmdistanz und brachte das Team mit einer Zeit von 1:04:23 Stunden bestens ins Rennen.
  • Sebastian Schwarzfischer trat als Radfahrer an und legte die 180 km in 5:10:56 Stunden zurück – bei einem Durchschnittstempo von 34,7 km/h.
  • Christian Meier übernahm den abschließenden Marathonlauf und brachte das Team mit einer Zeit von 3:37:34 Stunden erfolgreich ins Ziel.
Die Lehrkräfte bei der Roth Challenge

Bild 2: Die Lehrkräfte Christian Schlierf, Sebastian Schwarzfischer und Christian Meier nach dem Zieleinlauf.

Leistung der Technikerschule Neumarkt

Roth Challenge Zeit

Bild 3: Gesamtleistung der Technikerschule Neumarkt

Die Technikerschule beim Nürnberg Digital Festival 2025

Nürnberg, 30.06.2025

Vernetzung mit Fachleuten aus der Digitalbranche

Im Rahmen der Nürnberg Digital Festival 2025 Opening-Veranstaltung war auch die Technikerschule Neumarkt vertreten. Die beiden Lehrkräfte Dominik Weber und Christian Meier nutzten die Veranstaltung, um sich mit Fachleuten aus der Digitalbranche zu vernetzen, neue Impulse für die eigene Unterrichtspraxis zu gewinnen und auf die neue Fachrichtung „Künstliche Intelligenz“ aufmerksam zu machen.

Das Digitalfestival, das jährlich Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Bildung, IT und Gesellschaft zusammenbringt, bot auch in diesem Jahr wieder einen inspirierenden Auftakt: spannende Key-Notes, praxisnahe Formate und zahlreiche Möglichkeiten zum Austausch. Inmitten dieses Umfelds kamen die beiden Vertreter der Technikerschule mit Gründern, Entwicklern, Kreativen und Bildungsverantwortlichen ins Gespräch – ein Umfeld, das bestens geeignet war, um Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz in der Bildung zu platzieren.

Neue Fachrichtung “Künstliche Intelligenz” zum Schuljahr 2025/2026

Beim Festival standen Austausch und Vernetzung im Mittelpunkt – genau dieser Dialog ermöglichte der Technikerschule Neumarkt wertvolle Einblicke in den aktuellen Einsatz von KI in Unternehmen und im öffentlichen Raum. Die gewonnenen Impulse bieten eine fundierte Grundlage, um den eigenen Unterricht weiterzuentwickeln und praxisnah zu gestalten.

Die zum Schuljahr 2025/26 startende Fachrichtung „Künstliche Intelligenz“ an der Technikerschule Neumarkt stieß auf großes Interesse. In zahlreichen Gesprächen entstanden wertvolle Kontakte zu Unternehmen und Bildungseinrichtungen. Die Präsenz beim Festival erwies sich als erfolgreicher Schritt, um das neue Angebot sichtbar zu machen und sich stärker in regionale wie überregionale Digitalnetzwerke einzubringen – ein wichtiger Impuls für den weiteren Ausbau der KI-Ausbildung.

Lehrkräfte der Technikerschule beim Digital Festival 2025

Bild 1: Die Lehrkräfte Christian Meier (links) und Dominik Weber (rechts) beim Opening-Event des Digital Festivals 2025.

Deutschlandweit erste Fachrichtung “Angewandte Künstliche Intelligenz” startet zum Schuljahr 25/26 an der Technikerschule Neumarkt

Neumarkt wird ab dem Schuljahr 25/26 zum KI-Motor

Zum Schuljahr 2025/2026 startet die deutschlandweit erste Fachrichtung “Angewandte Künstliche Intelligenz” an der Technikerschule Neumarkt. Damit wird das bestehende Portfolio der Technikerschule um einen wegweisenden und zukunftssicheren Bereich erweitert.

Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus zitiert mit der Pressemitteilung vom 19.11.2024 Kultusministerin Anna Stolz:

„Neumarkt i.d.Opf. wird zum KI-Motor – mit der neuen Fachrichtung können wir unsere jungen Menschen noch gezielter auf die Zukunft vorbereiten. Künstliche Intelligenz ist eine Schlüsseltechnologie, die schon jetzt unsere Arbeitswelt und Gesellschaft, aber auch viele von uns im Alltag nachhaltig prägt. An der Fachschule für Angewandte Künstliche Intelligenz geben wir jungen Talenten das notwendige Know-how an die Hand, um die digitale Zukunft aktiv und innovativ mitgestalten zu können. Gleichzeitig setzen wir damit ein starkes Signal für den Bildungsstandort Oberpfalz!“ km.bayern.de (Zugriff: 13.01.25)

Auch Finanz- und Heimatminister Albert Füracker betonte bei seinem Besuch an der Technikerschule Neumarkt:

„Neumarkt wird Hotspot für angewandte KI! Die ‚KI-Fachschule‘ in Neumarkt ist ein echter Game-Changer für unseren Bildungsstandort und legt den Grundstein für Bayerns digitale Zukunft: Wir sind auf dem besten Weg, die KI-Expertinnen und -Experten von morgen auszubilden! […]” landkreis-neumarkt.de (Zugriff 13.01.25)

Ziel der neuen Fachrichtung ist die Vermittlung von praxisrelevanten Inhalten in der Anwendung und der Entwicklung von KI-Systemen, die insbesondere den Anforderungen der Unternehmen im Landkreis Neumarkt und den Bedürfnissen der modernen Arbeitswelt gerecht werden. Angewandte KI berührt alle Lebensbereiche und ist in allen Branchen der Schlüssel zum Erfolg der Gegenwart und Zukunft.

Erfahrungsaustausch mit Unternehmen aus Landkreis

Interessierte Unternehmen laden wir herzlich zu einem Erfahrungsaustausch ein, bei dem wir gemeinsam die Inhalte des Lehrplans diskutieren und die spezifischen Anforderungen der regionalen Unternehmen herausfiltern. Der direkte Bezug zur betrieblichen Praxis ist uns sehr wichtig. Wir sehen uns als Partner und modernen Bildungsdienstleister im Landkreis Neumarkt.

Das Treffen findet statt am:

Donnerstag, den 30. Januar 2025, um 16:30 Uhr
im Beruflichen Schulzentrum Neumarkt, Raum S114
Deininger Weg 82, 92318 Neumarkt

Wir laden interessierte Unternehmen recht herzlich ein, mit uns in einen fachlichen Dialog zu treten.

Bei Interesse können Sie uns per E-Mail unter neumarkt@technikerschule.bayern oder gerne auch telefonisch unter 09181/ 480 30 kontaktieren.

Anmeldung für interessierte Schüler in Kürze möglich

Die Technikerschule Neumarkt eröffnet Ihnen mit der neuen Fachrichtung “Angewandte Künstliche Intelligenz” ab September 2025 eine einzigartige Chance, sich in einem der zukunftsträchtigsten und innovativsten Bereiche zu spezialisieren. Sie lernen praxisnah, wie KI in Industrie und Alltag angewandt wird, und sichern sich eine gefragte Expertise für Ihre berufliche Zukunft. Werden Sie Teil einer Bewegung, die die Technologien von morgen gestaltet – wir freuen uns auf Sie!

Das Anmeldefenster öffnet in Kürze auf unserer Website. Sie können bei Interesse gerne vorab mit uns Kontakt aufnehmen per E-Mail unter neumarkt@technikerschule.bayern oder gerne auch telefonisch unter 09181/ 480 30.