Ausbildung

Die Fachschule bietet eine vertiefte berufliche Fortbildung, welche auf einer beruflichen Erstausbildung oder spezifischen beruflichen Tätigkeit aufbaut.

Ausbildungsziel

Ziel der Fortbildung ist daher, Fachkräfte mit beruflicher Erfahrung zu befähigen, Aufgaben im mittleren Funktionsbereich zu übernehmen. Aufbauend auf den Kenntnissen und Fähigkeiten der beruflichen Erstausbildung sowie den Erfahrungen der beruflichen Tätigkeit. Die Ausbildung an der Fachschule soll u. a. ein Verfahrenswissen vermitteln, das die Schüler befähigt, komplexen Anforderungen in beruflichen Situationen kompetent und professionell gerecht zu werden. Neben vertieftem beruflichem Fachwissen müssen auch Kompetenzen im Bereich des Managements wie Führung von Mitarbeitern, Arbeiten im Team, Orientierung an Kundenbedürfnissen sowie effektive und kostenbewusste Gestaltung von betrieblichen Prozessen erworben werden.

Quelle: Lehrplan Fachschule

Qualifikationen:
* Fachschulreife (mittlerer Bildungsabschluss) nach erfolgreichem Abschluss des 1. Jahres
* In Verbindung mit der Ergänzungsprüfung kann die Fachhochschulreife erworben werden.
* Bautechniker erwerben die Bauvorlagenberechtigung nach Art. 61 Abs. 3 Bayerischer Bauordnung.
*  Durch eine Zusatzprüfung kann man Energieeffizienzexperte/-in (BAFA/dena) werden.

Ausbildungsablauf

Die Dauer der Ausbildung umfasst zwei Jahre in Vollzeit mit je ca. 37 h pro Woche.
Täglich von 7.55 Uhr bis maximal 15.45 Uhr.
Dabei umfasst das erste Schulhalbjahr die Probezeit.
Ausbildungsbeginn ist jeweils im September mit Start des regulären Schuljahres.
Die unterrichtsfreie Zeit richtet sich nach der Ferienordnung an Pflichtschulen.

Im ersten Ausbildungsjahr werden neben den allgemeinbildenden Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch, Wirtschaftskunde sowie Politik und Gesellschaft vor allem fachliche Grundlagen z. B. in den Bereichen Bauphysik, Baustatik und Baustofftechnologie gelehrt. Die Kenntnisse in der Computeranwendung z. B. CAD werden erlernt und vertieft.

Im zweiten Ausbildungsabschnitt werden die individuellen Profilfächer, zum Beispiel Brandschutz, Hochbaukonstruktion, Bauen im Bestand oder Bemessen von Tragwerken u.a. ausgewählt. Die Wahlpflichtfächer Energiesparendes Bauen, Energetische Nachweise und Bauvertragsrecht greifen auf das Wissen des ersten Ausbildungsabschnittes zurück und werden vertieft gelehrt. Durch das Fach Projektarbeit wird u.a. über ein zweiwöchiges Pflichtpraktikum der direkte berufliche Bezug hergestellt. Das Fach Technische Gebäudeausrüstung rundet die Spezialisierung der Technikerschule „Energiesparendes Bauen“ und den fakultativen Abschluss zum Energieberater/-in ab. Wer fakultativ das Fach Mathematik 2 besucht kann nach bestandener Prüfung die Fachhochschulreife erhalten.